Friday, September 3, 2010

SemanticBlog

all about web innovation

Ressourcen zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

Posted by Christian On August - 1 - 2009

Da ich noch keinen Artikel über Suchmaschinenoptimierung verfasst habe, reiche ich diesen nun nach. Anbei folgt eine Liste mit Ressourcen zur Suchmaschinen-Optimierung. Die Liste ist aufgeteilt in lesenswerte Quellen, SEO-Blogs und Portale, Ranking-Faktoren, Linkbuilding, der Suche nach Schlüsselwörtern, Testing- und Reportingtools und Analysesoftware hinsichtlich der Besucher.

Lesenswerte SEO-Blogs und Portale:

  • seomoz Meiner Meinung nach zur Zeit eine der wichtigsten Seiten im Netz zum Thema SEO
  • Searchenginejournal: Ein sehr lesenswertes Portal.
  • Search Engine Watch ist eine wichtige Quelle für Suchmaschinen-Marketing (SEM), Suchmaschinen-Optimierung (SEO) und bietet die neuesten Nachrichten über Suchmaschinen.
  • Sphinn ist eine social community, die im Stile von Digg vor allem auf SEO-Professionals ausgerichtet ist.
  • Seoigg: Das deutsche Pendant zu Sphinn.
  • Search Engine Land versorgt Sie mit Nachrichten und Informationen über Suchmaschinen-Marketing, Optimierung und Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Bing und so weiter.
  • Suchradar Ein Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing
  • Die SEO-Ecke bei drweb

Ranking-Faktoren – Welche Gesichtspunkte wichtig sind, wenn sie eine suchmaschinenfreundliche Webseite gestalten möchten:

Linkbuilding – Ein sehr wichtiges Thema um sukzessive bessere Einstufungen bei Suchmaschinen zu erhalten:

  • Ein hervorragendes Poster über Linkbuilding, zum ausdrucken und an die Wand hängen.

Suche nach Schlüsselwörtern – Die treffenden Wörter zu finden, welche Ihr Business treffend beschreiben ist von immenser Bedeutung:

  • Google Insights kenne ich erst seit gestern. Sie können damit die “trendiness” von Schlüsselwörtern einfach herausfinden.
  • Eines meiner Favourites: Die Webseiten-Analyse von Semager findet verwandte Schlüsselwörter.
  • Spacky: Zur Ermittlung des monatlichen Suchvolumens mit Ergebnissen für Google, Yahoo und Bing.
  • Verwenden Sie das Google Adwords Keyword-Tool von Google, um sich relevante Keywords anzeigen zu lassen.
  • Um Trend zu erfassen, sind Google Trends beziehungsweise Seomoz Popular Searches hilfreich.
  • SEO centro: Ein weiteres Werkzeug zur Suchmaschinenoptimierung durch Erzeugung relevanter Schlüsselwörter.
  • Self Seo: Die Ergebnisse für die Pupolarität der Schlüsselwörter kommen von Keyword Discovery und Overture.
  • Morphologie, Synonyme, Teilworte, Ober- und Unterbegriffe, Kookkurrenzen, Mehrwortkookkurenzen sowie signifikante linke und rechte Nachbarn finden sich bei wortschatz-uni-leipzig.
  • Word tracker: Erzeugt bis zu 100 verwandte Schlüsselwörter und schätzt deren tägliches Suchvolumen ab.
  • Das Webconfs Keyword-Tool versucht das Thema ihrer Seite zu ermitteln um dadurch Schlüsselwörter zu erzeugen.
  • Last, but not least SEO tools: Benutzt Google Suggest- und Googlesuchergebnisse. Ein sehr guter Service.

Testen Ihres Webauftritts:

Benutzer-Analyse:

  • Google Analytics
  • Piwik: Die Open-Source-Variante zu Google Analytics.
  • Eine Kombination von Online-Marktforschung, Echtzeit Webcontrolling und Online-Marketing Controlling in einem integrierten System ist eTracker.
  • Visualisierung des Klickverhalten mit ClickHeat heatmap.

SEO-Cheat-Sheets:

  • Fun: Das muss auch sein!



Bei google findet ein Paradigmenwechsel statt. Die Zukunft gehört der verhaltensbasierten Werbung. Dies wurde gestern unter dem Titel Making ads more interesting offiziell bekanntgegeben:

“Keyword advertising has been so successful because it’s useful to users, advertisers and publishers — everyone’s interests are aligned. We believe that interest-based ads will create the same virtuous cycle, by giving users more relevant ads, while generating higher returns for advertisers and publishers.”

Interessens- oder verhaltensbasierte Werbung, was heißt das im Klartext? Sie bekommen maßgeschneiderte Werbeangebote abhängig von Ihrem Internetsurfverhalten. Falls Sie sich für Fitness interessieren und viele Sportseiten im Netz besuchen, werden Sie möglicherweise in Zukunft mehr Werbung für Turnschuhe oder Fitnesseinrichtungen sehen. Das ist selbstverständlich auf alle anderen Lebensbereiche übertragbar. Bei technotip.org wird der technische Hintergrund genauer erklärt. Prinzipiell beruht das neue Angebot (das sich noch in der Beta-Phase befindet) auf Cookies, die von der Google-Tochter DoubleClick ausgewertet werden. Plaziert werden die Cookies von den AdSense-Partnern. Auf diese Art und Weise wird der Verlauf einer Internetsitzung über alle Werbepartner von google mitverfolgt.

Laut dem Blogeintrag legt google Wert darauf, folgende Punkte klarzustellen:

1. Transparenz- Die meisten Werbeeinblendungen, die Google auf Youtube und dem AdSense-Partnernetzwerke bereitstellt, werden bereits deutlich gekennzeichnet. Es ist die Möglichkeit gegeben, durch einen Klick auf die Kennzeichnung mehr Informationen darüber zu erlangen, wie Werbung von google verteilt wird und welche Informationen google benutzt um Werbung zu platzieren…

2. Wahlfreiheit – Die Anzeigeneinstellungen für Werbung erlauben es Interessen und Interessenskategorien einzusehen, hinzuzufügen und auch wieder zu löschen. Das Tool wird über den Internetbrowser bedient um Werbung zu erhalten, die von hohem persönlichen Interesse ist.

Bisher wird hier bereits die Möglichkeit angeboten, Cookies zu aktivieren beziehungsweise zu deaktivieren. Wahrscheinlich ist es notwendig bei dem neuen Programm teilzunehmen um die neuen Einstellungen sichtbar zu machen.

3. Kontrolle – Zum Schutz der Privatspähre ist es jederzeit möglich die Werbe-Cookies abzuschalten. Um sicherzustellen, dass die Entscheidung respektiert wird, nicht teilnehmen zu wollen wurde ein Plugin entworfen, welches opt-out-cookies automatisch setzt. Dies ist erforderlich, weil das opt-out-cookie gelöscht wird, falls Optionen wie “Private Daten löschen” in den jeweiligen Browsern benutzt werden.

Da stellt sich die Frage, wieso ein google-Plugin installieren muss um eine opt-out-Entscheidung wahrzunehmen. Heißt das, jeder ist automatisch und ungefragt an dieser neuartigen Form der Werbung beteiligt? Wer seine Privatsphäre schützen möchte und Firefox benutzt, findet in der Kategorie Datenschutz & Sicherheit auf der Firexof-Addon Seite einige nützliche Plugins.

Welche Suchmaschine für welchen Zweck und Wieso

Posted by Christian On März - 3 - 2009

Das World Wide Web ist groß, sehr groß sogar und es soll tatsächlich Personen geben, die versuchen über Suchmaschinen alle möglichen Dinge des täglichen Informationsbedürfnisses zu finden.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber die meisten Menschen, die ich kenne benutzen google, was sogar in den Sprachgebrauch übernommen wurde. Etwas im Internet suchen heißt nun “nach etwas googeln”. Das finde ich persönlich etwas seltsam. Wenn ich mich anziehe, “jeanse” ich mich doch nicht. Wenn ich Durst habe “coca colae” ich auch nur selten. Dabei ist zwar google in aller Munde, aber nach Nielson Online Releases January 2009 Search Engine Share Rankings nur die Suchmaschine mit der zweitgrößten Anzahl an indizierten Seiten. Spitzenreiter ist All Search. Es existieren also Alternativen und sogar Gute. Die Beste ist meines Erachtens nicht nur eine Suchmaschine zu benutzen, sondern die Ergebnisse vieler zu kombinieren. Der Ausdruck hierfür ist Meta-Suche, also eine Suchmaschine, welche die Ergebnisse vieler Anderer kombiniert. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, ihr könnt ja mal nach Meta-Suchmaschinen “googlen”, aber ich möchte ixquick herausgreifen. Der Grund ist sehr einfach. Zum einen sind die Ergebnisse sehr gut und zum Anderen speichert Ixquick keine IP-Adressen, Suchanfragen und Cookies. Es findet sich bei Ixquick folgender Eintrag unter dem Slogan “Ixquick Schützt Ihre Privatsphäre!”:
“Im August 2006 erregte der America Online (AOL) privacy Skandal die Gemüter der Online-Welt. AOL veröffentlichte zu diesem Zeitpunkt die Datenbankinhalte der letzten 3 Monate und damit die Suchdaten von 650.000 ihrer User. Die veröffentlichten Inhalte der Datenbank, sind nach wie vor für jeden aufrufbar.” Wer einen Blick darauf werfen möchte, über welche Daten Suchmaschinenbetreiber verfügen, kann beispielsweise bei aolstalker nach “Sex” suchen.

Als google-, googleMmail- und googleChrome-Benutzer hab ich langsam ein bischen Angst, nicht nur ein Opfer personalisierter Werbung zu werden. Wie kann man noch suchen? Als Suchmaschine im Shopping-Bereich empfhielt sich suchhaus. Dort wird ein Suchbegriff eingegeben, um von diesem Startpunkt aus sukzessive andere Preissuchmaschinen aufzurufen. Sehr praktisch, da die mehrmalige Eingabe des Suchbegriffs entfällt.
Meta-spinner, eine Meta-Preissuchmaschine, greift auf unterschiedliche Datenquellen zu und präsentiert diese benutzerfreundlich in der Ergebnisliste.
Schnäppchenjäger bei eBay könnten mit metabay ihre Freude haben, da hier automatisiert nach Tippfehlern bei eBay gesucht wird. So lassen sich Artikel finden, die dem Blick der Allgemenheit entgehen. Wer die Abwrackprämie einstreichen möchte wird bei Caradoo fündig, einer Nischensuche für Automobile. Bücher findet man zum Beispiel über lalisio.

Zu guter Letzt folgen noch zwei Beispiele für semantische Suche (Semantic Web, mein Lieblingsthema momentan): Die Suche bei Kartoo zeigt Begriffe anhand ihrer Verknüpfungen mit anderen Webressourcen, mit einer neuartigen Darstellungsform und Benutzerführung. Ihr könnt auch auf dieser Seite ein ähnliches “Sucherlebnis” haben. Benutzt einfach den Explore-Knopf unter “Social Search” in der rechten Seitenleiste:
lijit

Search, Google, and Life: Sergey Brin – Google

Posted by admin On Februar - 26 - 2009
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