Mit “Programming the Semantic Web” von Toby Segaran, Colin Evans und Jamie Taylor ist beim O’Reilly-Verlag ein neues Semantic-Web-Buch erschienen. Die Autoren haben sich das Ziel gesetzt, dem Leser dabei zu helfen, heute bestehende Werkzeuge, Bibliotheken und theoretische Grundlagen, auch praktisch anzuwenden. Die Tools sind da, die Spezifikationen größtenteils fertig. Jetzt wartet die Welt nur noch auf die Killerapplikation
.
Das Buch handelt Theorie und Praxis sehr gut ab und es wird sowohl auf RDF, OWL, als auch auf SPARQL eingegangen. Weiterhin werden die momentan wichtigsten Bibliotheken und Frameworks zur Erstellung, Abfrage und Visalisierung von Triplestores vorgestellt:
- Jena
- Redland
- Mulgara
- OpenLink Virtuoso
- Franz AllegroGraph
- Oracle
- SIMILE/Exhibit
Am interessantesten ist wohl das zehnte Kapitel, dass die Entwicklung einer Job-Listing-Applikation für US-Firmen beschreibt. Für Interessierte ist das Buch eine Anschaffung wert, da neben der grauen Theorie auch endlich praktische Umsetzungen beschrieben werden, was bisher in anderen Büchern zum Thema kaum der Fall war.
Der Quellcode zum Buch ist zu 90% in Python geschrieben und zu ca. 10% in Java.
Um Python zu installieren, besuchen Sie die Python-Webseite oder www.jython.org. Als Entwicklungsumgebung bietet sich die Python IDE an.

Das Buch hört sich sehr interessant an. Da ich demnächst auch in Python einsteigen möchte, bin ich auf der Suche nach einem gutem Buch. Ich glaube, ich habe nun auch schon eins gefunden.